Hohe Preise für Immobilien nun auch auf dem Land

Für Immobilienbesitzer in den ländlichen Regionen gibt es gute Nachrichten: Auch hier sind nun die Preise für Immobilien gestiegen. Die Ursache dafür ist, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Städten und die daraus resultierende Verlagerung der Nachfrage. Nachdem es in den Zentren der Metropolregionen kaum noch bezahlbaren Wohnraum gibt und auch die Speckgürtel sich immer mehr füllen, rückt das Land ins Blickfeld vieler Wohnungssuchender.

Der Zuzug in die Zentren der Städte lässt nach. Und auch die Speckgürtel, in die sich die Nachfrage verschoben hatte, gelangen allmählich an ihre Grenzen. Trotzdem ist es für viele Menschen aus verschiedenen Gründen wichtig, in der Nähe einer Stadt zu wohnen. Deshalb sind nun auch die ländlichen Regionen um die Städte Ziel von Wohnungssuchenden. Hier waren – und sind teilweise auch noch – die Preise für Wohnraum bezahlbar. Da hier nun aber auch die Nachfrage steigt, steigen auch die Immobilienpreise. Das stellte die Bundesbank in ihrem diesjährigen Monatsbericht für Februar vor.

Das sind gute Neuigkeiten für alle, die in den ländlichen Regionen eine Immobilie besitzen. Der Immobilienverkauf kann sich also dieses Jahr lohnen. Denn es sind nicht nur moderne Neubauten begehrt. Sondern gefragt sind auch Bestandsimmobilien. Wer also seine Immobilie verkaufen möchte, für den ist jetzt ein guter Zeitpunkt.

Experten raten allerdings davon ab, auf eine weitere Preissteigerung zu spekulieren. Denn aktuell sorgt der niedrige Leitzins für niedrige Zinsen bei Krediten. Sollte dieser aber wieder von der Europäischen Zentralbank (EZB) angehoben werden, verteuern sich auch die Kredite. Das könnte zu einer sinkenden Nachfrage und demzufolge wieder sinkenden Immobilienpreisen führen.

Anzeichen für eine Wende in der Zinspolitik gibt es bereits. Seit diesem Januar kauft die EZB keine Staatsanleihen mehr. Zwar hat der Anleihenkauf keinen direkten Einfluss auf das Zinstief, allerdings war das Programm eine Art Zusatzmaßnahme zum niedrigen Leitzins. Solang also die EZB Staatsanleihen kaufte, blieb auch der Leitzins niedrig. Mit Ende des Programms ist die Entwicklung des Leitzinses aber wieder offen.

Außerdem hat die EZB ihr Ziel einer Inflationsrate von zwei Prozent fast erreicht. Aktuell liegt diese bei 1,9 Prozent. Zu Beginn der Niedrigzinspolitik 2016 lag diese noch bei 0,5 Prozent. Die Inflationsrate wollte man erhöhen, weil man eine Deflation, also sinkende Preise befürchtete. Die Konsumenten hätten dann vielleicht ihre Käufe hinausgeschoben, um auf noch niedrigere Preise zu hoffen. Davor warnten damals viele Wirtschaftsexperten. Das wäre für die Wirtschaft zu diesem Zeitpunkt katastrophal gewesen.

Darüber hinaus endet die Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi in diesem Jahr. Dabei ist offen, wie sich der Leitzins unter seinem Nachfolger ändern wird. Jedoch gehen Experten davon aus, dass unter diesem der Zinssatz auch nur moderat und langsam steigen wird. Sie erwarten also keine großen Veränderungen am Immobilienmarkt. Eigentümer, die dieses Jahr ihre Immobilie verkaufen möchten, werden also immer noch zahlungskräftige Interessenten finden.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie jetzt wert ist? Nutzen Sie doch unsere kostenlose Immobilienbewertung. Oder kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © Andreas Gucklhorn/unsplash.com

Befindet sich Ihre Immobilie in einer altersgerechten Lage?

Ihre Kinder sind vor Kurzem ausgezogen. Sie denken daran, sich zu verkleinern – auch, um Kosten zu sparen und mit Hilfe des Verkaufserlöses womöglich Ihren Nachwuchs unterstützen zu können. Bei der Suche nach einer kleineren […]

Weiterlesen

Familienstreit vermeiden – Immobilie rechtzeitig vererben

Experten gehen davon aus, dass inzwischen jedes zweite Erbe eine Immobilie umfasst. Damit um das Erbe kein Streit entsteht, kümmern sich viele lieber schon zu Lebzeiten darum. Immobilien, Geld und Unternehmen können frühzeitig auf die […]

Weiterlesen

Facebook, Instagram & Co. für die Immobilienvermarktung?

Im Vergleich zu Online-Immobilienportalen spielen die verschiedenen Social-Media-Kanäle scheinbar nur eine untergeordnete Rolle, wenn es um die Vermarktung von Immobilien geht. Denn wer gezielt eine Immobilie sucht, hält üblicherweise nicht in erster Linie in den […]

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

Immobilienmakler und Immobilienökonom Thomas Franck

Thomas Franck

Immobilienmakler & Immobilienökonom

+49 385 7788 7170 mail@thomas-franck-immobilien.de
Assistenz und Büromanagement Carina Niemann

Carina Niemann

Assistenz & Büromanagement

+49 385 7788 7170 mail@thomas-franck-immobilien.de